Thesen

1. Arbeit muss sinnstiftend sein. 

Der monetäre Wert einer Tätigkeit wird zukünftig an Bedeutung verlieren – die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit wird wertvoller sein als das Geld, das damit verdient wird.

 

2. Veränderung beginnt mit Selbstreflexion. 

Organisationen, die sich selbst oder ihre Unternehmenskultur beeinflussen wollen, müssen sich selbst reflektieren und beobachten.

 

3. Innovation braucht ein ganzheitliches Verständnis. 

Wir brauchen ein neues Verständnis von Innovation, welches nicht ausschließlich die Technik als alleinigen Innovationsantrieb gelten lässt. Es gilt, Innovationen aus einer ganzheitlichen Perspektive zu begreifen, als etwas, das in eine Umwelt eingebettet ist, die nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine soziale Dimension hat.

 

4. Die Wirtschaft muss die Gesellschaft gestalten. 

Die Wirtschaft darf Veränderungen in der Gesellschaft nicht nur produzieren, sondern muss sie auch aktiv gestalten. Es gilt das Motto: Was soll sein – nicht was kann sein!

 

5. Starre Strukturen schalten Vielfalt aus.

Jedoch ist Vielfalt nicht der alleinige Schlüssel, um Innovationen zu erzeugen. Damit sich Vielfalt auch produktiv entfalten kann, braucht es offene und wandelbare Strukturen.

 

6. Innovationsprozesse brauchen Lücken.

Innovationsprozesse brauchen Lücken und Freiräume, denn nur dort ist Platz für das wirklich Neue. Diese Lücken müssen gefunden und erschaffen werden.

 

7. Sinnhaftigkeit erfordert Resonanz.

Nur wo Resonanz möglich ist, kann auch Sinnhaftigkeit entstehen.

 

8. Zukunft braucht Haltung.

Um die Zukunft sinnstiftend und verantwortungsvoll zu gestalten, bedarf es einer klaren Haltung gegenüber der Welt.

 

9. Haptisches Wissen kommt vor dem digitalen Wissen. 

Wir sind sinnliche Lebewesen. Wer die Welt begreifen will, muss sie zunächst einmal berühren. Nur wer die Welt erlebt und durchfährt, kann neue Welten entwerfen.